KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittleres Ende der Winterdecke

Einheit
Tag d. J.
Mittelwert: 86 Tag d. J.
Standardabweichung: 36 Tag d. J.
Minimum: 37 Tag d. J.
Maximum: 212 Tag d. J.

Im Friesacher Feld ist schon Anfang Februar wieder Schluss mit der längst andauernden Schneebedeckung des Winters. Bis zur Monatsmitte folgen bereits nicht nur Krappfeld und Lavanttal sondern auch Lieser- und unteres Drautal. In Richtung Süden ist die Winterdecke merklich beständiger. In einem breiten Streifen von Villach über Klagenfurt bis Bleiburg endet die Winterdecke Ende Februar, rund um die Sattnitz und im oberen Rosental sogar erst Anfang März. Zu dieser Zeit verschwindet die Winterdecke im Klimamittel auch im Gailtal, während sie im oberen Drautal schon rund eine Woche früher abgeschmolzen ist. In höheren Tallagen wie in Heiligenblut, am Weißensee und auf der Flattnitz wird es durchschnittlich erstmals und meist vorübergehend im Lauf der zweiten Märzhälfte wieder aper. In vergleichbaren Tälern der Karnischen Alpen und Karawanken endet die Winterdecke erst Anfang April und somit ungefähr ähnlich spät wie auf der Kanzelhöhe (1526 m). Die Schneebedeckung auf dem Dobratsch (2140 m) gibt im Durchschnitt Mitte Mai den Untergrund erstmals frei. Da die Schneebedeckung in Lagen oberhalb von rund 3100 m so gut wie nie abtaut, ist hier das Enddatum der Winterdecke in den Hochsommer zu setzen.

Das Ende der Winterdecke ist der letzte Tag des längsten ununterbrochenen Zeitraums mit geschlossener Schneebedeckung der Wintersaison.