KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlerer Beginn der Winterdecke

Einheit
Tag d. J.
Mittelwert: 340 Tag d. J.
Standardabweichung: 22 Tag d. J.
Minimum: 213 Tag d. J.
Maximum: 371 Tag d. J.

In den höchsten Gipfelbereichen sind aufgrund der sommerlichen Beständigkeit der Schneebedeckung Beginn von Schneedecken- und Winterdeckendauer ident. Mit abnehmender Seehöhe verschiebt sich das Datum des Winterdeckenbeginns bis in rund 2000 m Seehöhe zunächst rasch, darunter nur noch langsam nach hinten. So beginnt die Winterdecke auf dem Dobratsch (2140 m) durchschnittlich erst Mitte November. Auf der Kanzelhöhe (1526 m) hat man es meist ab Anfang Dezember mit einer beständigen Schneedecke zu tun – somit etwas später als in rund 500 m tiefer gelegenen Tälern der Karnischen Alpen und Karawanken. Im oberen Drau- und im Gailtal, in den Tälern der Gurktaler Alpen sowie südlich des Rosentals ist der Winterdeckenbeginn im Mittel in der ersten Dezemberhälfte anzusetzen. Die Täler des nördlichen Oberkärntens sowie der große Rest Unterkärntens folgen im Lauf der zweiten Dezemberhälfte. Im untersten Lavanttal sowie um Völkermarkt und Friesach herum dauert es bis in den Jänner, bis die längste Schneebedeckung der Wintersaison ihren Ausgang nimmt. Aber auch in Oberkärntner Trockenbereich von Malta über Millstatt und Spittal bis Weißenstein beginnt die Winterdecke im Klimamittel erst nach dem Jahreswechsel.

Der Beginn der Winterdecke ist der erste Tag des längsten ununterbrochenen Zeitraums mit geschlossener Schneebedeckung der Wintersaison.