KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere jährliche Anzahl der Tage mit einer Schneedecke von mindestens 1 cm Höhe

Einheit
d
Mittelwert: 129 d
Standardabweichung: 58 d
Minimum: 49 d
Maximum: 365 d

Die Anzahl der Tage mit mindestens 1 cm Schneehöhe schwankt in den meisten Niederungen Kärntens im langjährigen Durchschnitt zwischen 62 und 91 Tagen (zwei bis drei Monaten) pro Jahr. Weniger sind es einerseits am Millstätter See und im unteren Drautal, andererseits im unteren Lavanttal und im Friesacher Feld. Hier tritt mit 49 Tagen das örtliche Minimum auf. Mehr sind es im oberen Mölltal, stellenweise im oberen Drautal sowie im gesamten Verlauf des Gailtals. Mit zunehmender Seehöhe steigt naturgemäß die Anzahl der Tage mit Schneebedeckung, wobei der Südrand Kärntens besonders hohe Werte aufweist. In den Karnischen Alpen und Karawanken summieren sich schon in rund 1000 m Seehöhe gut viereinhalb Monate mit Schneebedeckung pro Jahr. Auf dem Dobratsch (2140 m) liegt an rund sieben Monaten Schnee. In den höchsten Lagen, oberhalb von rund 3100 m Seehöhe, bricht die Schneedecke meist gar nicht auf. Im Flächenmittel über Kärnten ist an über vier Monaten pro Jahr eine geschlossene Schneedecke vorhanden.

Von einem Schneedeckentag bzw. Tag mit Schneedecke spricht man, wenn zum morgendlichen Klimatermin an einem Ort eine durchbrochene oder geschlossene Schneedecke, das heißt ein Schneedeckungsgrad von mindestens 50 Prozent, beobachtet wird.