KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittleres jährliches Maximum der täglichen Niederschlagssumme

Einheit
mm
Mittelwert: 65 mm
Standardabweichung: 14 mm
Minimum: 46 mm
Maximum: 116 mm

Der niederschlagsreichste Tag des Jahres bringt im langjährigen Durchschnitt im Großteil der Niederungen Kärntens zwischen 50 und 70 Liter auf den Quadratmeter. 65 mm beträgt das entsprechende Flächenmittel. Sowohl Gewitterregen als auch Mittelmeertiefs können dafür verantwortlich sein. Meist weniger als 50 mm kommen am stärksten Niederschlagstag des Jahres einerseits zwischen Friesach und St. Veit an der Glan, andererseits im Lavanttal zusammen. Demgegenüber bedeutet ein einjährliches 24-Stunden-Niederschlagsereignis in Tallagen des oberen Gailtales Niederschlagsmengen zwischen 90 und 100 mm. Ein deutlicher Nord-Süd-Gradient ist für die Hochlagen Oberkärntens zu beobachten. Während sich auf dem Hohen Sonnblick einmal im Jahr typischerweise 75 mm über 24 Stunden summieren, sind am Nassfeld über 110 mm innerhalb eines Tages nichts Außergewöhnliches.

Das mittlere jährliche Maximum der täglichen Niederschlagssumme ist die größte 24-Stunden-Niederschlagsmenge des Jahres im Klimadurchschnitt. Derartige Ereignisse können räumlich begrenzte Überflutungen und Murenabgänge auslösen.