KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere jahreszeitliche Niederschlagssumme im Frühling

Einheit
mm
Mittelwert: 281 mm
Standardabweichung: 96 mm
Minimum: 156 mm
Maximum: 862 mm

Die Niederschlagszunahme mit der Höhe ist von der Jahreszeit und damit vom Niederschlagstyp abhängig. Während im Winter großräumige Frontniederschläge vorherrschen, überwiegen im Sommer kleinräumige Schauer und Gewitter. Bei Ersterem ist die Seehöhenabhängigkeit deutlicher ausgebildet als bei intensivem Schauerniederschlag. Die Niederschlagsverteilung im Frühling spiegelt die ausgeglichene Überlagerung beider Typen wider. Die Frühlingssumme kommt im Klimamittel zwischen 150 mm im Friesacher Feld und über 800 mm in den Karnischen Alpen zu liegen, im Flächenmittel ergeben sich 280 mm.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.