KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere jahreszeitliche Niederschlagssumme im Winter

Einheit
mm
Mittelwert: 180 mm
Standardabweichung: 76 mm
Minimum: 77 mm
Maximum: 619 mm

Dezember, Jänner und Februar bilden zusammen mit einem Kärntenmittel von 180 mm die niederschlagsärmste Jahreszeit. Wie im Herbst überwiegen auch im Winter kontinuierliche Frontniederschläge mit erkennbarem Seehöhenbezug. Das örtliche Niederschlagsmaximum von rund 700 mm verlagert sich aber von der südlichen Landesgrenze zum Alpenhauptkamm. In den Bezirken St. Veit an der Glan und Wolfsberg wird im Klimamittel hingegen nur ein gutes Zehntel dessen verzeichnet (Friesacher Feld 80 mm).

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.