KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im November

Einheit
mm
Mittelwert: 103 mm
Standardabweichung: 34 mm
Minimum: 48 mm
Maximum: 344 mm

Der November zeigt ein ähnliches Verteilungsmuster wie der Oktober, allerdings auf einem niedrigeren Niveau, denn das Flächenmittel beträgt nun 100 mm. Anströmungen aus dem Mittelmeerraum führen in etwas schwächerem Ausmaß zu intensiven Stauniederschlägen, wobei eine gewisse Verschiebung des Schwerpunkts von den Karnischen Alpen zu den Karawanken, wo noch Monatsmittel von bis zu über 300 mm üblich sind, zu beobachten ist. Mit Ausnahme der Karawanken und des Alpenhauptkamms verläuft der November im Eindruck stabiler Hochdruckwetterlagen trockener als der Oktober. Im Görtschitztal reichen schon 50 mm zum Erreichen des Monatssolls.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.