KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im September

Einheit
mm
Mittelwert: 114 mm
Standardabweichung: 24 mm
Minimum: 72 mm
Maximum: 273 mm

Mit Ausnahme der Karawanken nehmen die durchschnittlichen Niederschlagsmengen von August zum September überall weiter ab. Dort werden mit über 250 mm die höchsten Monatssummen Kärntens erreicht, im Flächenmittel sind es gut 110 mm. In der Mitte Kärntens, im Großraum Villach, sind die Niederschlagssummen mit rund 110 mm etwas höher als in vergleichbaren Höhenlagen westlich und östlich davon, im Drautal und in Unterkärnten, wo um die 90 mm verzeichnet werden. Mit unter 80 mm ist es im Görtschitztal ähnlich trocken wie Mölltal.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.