KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im Juli

Einheit
mm
Mittelwert: 147 mm
Standardabweichung: 24 mm
Minimum: 100 mm
Maximum: 324 mm

Der Juli ist im langjährigen Durchschnitt in den meisten Gegenden Kärntens der niederschlagsreichste Monat. Mit knapp 150 mm im Flächenmittel empfängt Kärnten nun beinahe drei Mal so viel Niederschlag wie im Jänner. Selbst im Mölltal, im Hochsommer die niederschlagsärmste Region des Landes, fallen im typischen Juli gut 100 Liter auf den Quadratmeter. Gewitterbedingt sind die Niederschlagsmengen im Vergleich zu anderen Monaten in einem Bogen von den Karnischen Alpen über die Gurktaler Alpen zur Saualpe hin etwas erhöht. Das örtliche Niederschlagsmaximum von über 300 mm ist aber, in unmittelbarer Nähe des Minimums, um das Glocknermassiv zu suchen.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.