KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im Juni

Einheit
mm
Mittelwert: 142 mm
Standardabweichung: 30 mm
Minimum: 89 mm
Maximum: 343 mm

Im Juni steigt die über Kärnten gemittelte Niederschlagshöhe weiter an, auf etwa 140 mm, ein Anstieg, der besonders den Nordwesten Kärntens betrifft. Somit tritt das örtliche Niederschlagsmaximum von über 300 mm diesmal zwischen Großglockner und Hohem Sonnblick auf. Auch in weiten Teilen Unterkärntens heben sommerliche Schauerniederschläge die durchschnittlichen Monatssummen auf 100 bis 130 mm. Mit rund 90 mm fällt der Frühsommer meist im mittleren Mölltal am trockensten aus.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.