KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im Mai

Einheit
mm
Mittelwert: 111 mm
Standardabweichung: 29 mm
Minimum: 67 mm
Maximum: 278 mm

Im Mai gleichen sich die Gegensätze etwas aus. Immerhin 70 mm regnet es im Durchschnitt über die Jahre an den niederschlagsärmsten Orten, wobei sich das Minimum von Friesach in Richtung St. Veit an der Glan verlagert. Da in den Hohen Tauern und Karnischen Alpen die Niederschläge gegenüber dem April zurückgehen, verschiebt sich auch der Ort des Maximums mit rund 280 mm zu den Karawanken hin. Alles zusammen ergibt sich ein Flächenmittel von 110 mm.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.