KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im April

Einheit
mm
Mittelwert: 94 mm
Standardabweichung: 37 mm
Minimum: 45 mm
Maximum: 317 mm

Im April beginnt, der zunehmenden Sonneneinstrahlung geschuldet, die Schauertätigkeit zuzunehmen. Somit erhalten die Täler von Gurk, Görtschitz und Lavant im durchschnittlichen April zumindest 45 mm Niederschlag. Während der Niederschlag am Alpenhauptkamm im Vergleich zum März leicht zurückgeht, verlagert sich dessen Schwerpunkt an die Südgrenze Kärntens. Bis zu 300 mm sind oberhalb des Nassfelds möglich. Gut 90 Liter beträgt die Niederschlagsspende pauschal für Kärnten.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.