KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im März

Einheit
mm
Mittelwert: 76 mm
Standardabweichung: 30 mm
Minimum: 35 mm
Maximum: 267 mm

Zum Frühling hin nehmen die Stauniederschläge sowohl von Norden als auch von Süden zu. Rund 75 mm Schnee und Regen fallen im Flächenmittel, etwa 35 mm sind es in tiefen Lagen des Nordostens, 270 mm in hohen Lagen des Nordwestens. Die relative Niederschlagsverteilung im März ähnelt dem des Gesamtjahres. Während der Alpenhauptkamm Frontniederschläge meist von Nordwesten und zu einem geringeren Anteil auch aus Süden empfängt, bildet der Südanstau für die Karnischen Alpen und die Karawanken die vorrangig niederschlagsträchtige Wetterlage. Die Niederschläge schwappen häufig auf die Kreuzeckgruppe über, nehmen aber über die Gurktaler Alpen zur Saualpe hin laufend ab, an der Koralpe wieder leicht zu. Dies ist in erster Linie nicht der abnehmenden Seehöhe der Gebirge, sondern der zunehmenden Entfernung vom Adriatischen Meer und vom Gebirgsrand geschuldet.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.