KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche Niederschlagssumme im Jänner

Einheit
mm
Mittelwert: 53 mm
Standardabweichung: 24 mm
Minimum: 21 mm
Maximum: 229 mm

Der kälteste Monat des Jahres ist im langjährigen Mittel auch der trockenste. Gut 50 Liter Niederschlag fallen im Durchschnitt auf jeden Quadratmeter Kärntens. Das Niederschlagsangebot ist dabei regional stark differenziert. Während die Nährgebiete der Tauerngletscher an die 250 mm in Form von Schneefall erhalten, gehen die Niederschläge zum Mölltal hin drastisch auf bis zu 35 mm zurück. Ausgesprochene Trockengebiete sind das Krappfeld und das Lavanttal, wo die mittleren Monatssummen stellenweise nur noch 20 mm erreichen.

Unter Niederschlag versteht man kondensiertes Wasser aus Wolken und Nebel, das die Erdoberfläche erreicht. Regen und Nieselregen zählen zu den flüssigen Niederschlägen, Schnee, Graupel, Hagel und Eiskörner zu den festen Niederschlägen. Die Niederschlagsverteilung wird durch das Gelände stark abgewandelt. Die räumliche Übertragbarkeit eines Ortswertes ist daher viel schwächer ausgeprägt als etwa bei der Temperatur. Dargestellt sind gemessene Niederschlagssummen. Besonders in Gebirgslagen ist aufgrund des stärkeren Windes und des höheren Anteils an Schneeniederschlag der potenzielle Messfehler durch Abdriftverlust zu berücksichtigen.