KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere halbjährliche Anzahl der trüben Tage im Winterhalbjahr

Einheit
d
Mittelwert: 63 d
Standardabweichung: 4 d
Minimum: 57 d
Maximum: 74 d

Die räumliche Verteilung der Bewölkungsmenge wird von der Seehöhe mitbestimmt, aber auch Luv- und Leeeffekte sowie kleinräumige Besonderheiten fließen ein. Im durchschnittlichen Winterhalbjahr (Oktober bis März) werden im nebelgeprüften Unterkärnten zwischen 70 und 80 trübe Tage gezählt, auch im unteren Gailtal überwiegen an rund 70 Tagen Wolken und Nebel. Mit 50 bis 60 trüben Tagen sind die restlichen Oberkärntner Tallagen merklich bevorzugt. Vom Mittel- zum Hochgebirge nimmt deren Zahl leicht zu, von rund 60 auf 70 Tage innerhalb von sechs Monaten.

Um “Schlechtwetter” in Abhängigkeit von der Bewölkung festzulegen, werden trübe Tage herangezogen. An einem trüben Tag ist der Himmel im Tagesmittel zu acht Zehnteln oder mehr bedeckt.