KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere halbjährliche Anzahl der freundlichen Tage im Winterhalbjahr

Einheit
d
Mittelwert: 71 d
Standardabweichung: 5 d
Minimum: 59 d
Maximum: 80 d

Spiegelbildlich zum Raummuster der trüben Tage stellt sich die Verteilung der Anzahl der freundlichen Tage dar. Von Oktober bis März tritt dabei der scharfe Gegensatz zwischen Unterkärnten, wo beständiger Nebel in der bodennahen Inversion nur rund 60 freundliche Tage zulässt, und den meisten Tälern Oberkärntens, wo an 80 Tagen Frühnebel bis zum Nachmittag von der Sonne aufgelöst werden kann oder gänzlich fehlt, deutlich hervor. Das Gailtal nimmt eine Zwischenstellung ein. Schon leicht erhöhte Lagen über etwa 700 oder 800 m Seehöhe reichen in Unterkärnten aus den flachen Kaltluftseen heraus, nur langsam nimmt die Bewölkung mit weiterem Höhengewinn wieder etwas zu. Somit liegen vor allem Mittelgebirgslagen mit rund 75 freundlichen Tagen auch im Winter häufig auf der Sonnenseite.

Um “Schönwetter” mithilfe der Bewölkung festzumachen, werden freundliche und heitere Tage definiert. Als freundlich gilt demnach ein Tag, an dem das Tagesmittel des Bedeckungsgrades fünf Zehntel nicht überschreitet.