KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere halbjährliche Anzahl der freundlichen Tage im Sommerhalbjahr

Einheit
d
Mittelwert: 59 d
Standardabweichung: 6 d
Minimum: 27 d
Maximum: 67 d

In der konvektiven Jahreszeit, von April bis September, verursacht die kräftige Sonneneinstrahlung durch Überhitzung am Boden bevorzugt in der zweiten Tageshälfte meist Quellbewölkung. Da geneigte Flächen besonders sonnenexponiert sind, wird Konvektion über dem Berg- und Hügelland häufiger thermisch ausgelöst. Aber auch Schichtbewölkung staut sich entlang der Gebirgszüge. Dementsprechend nimmt die Anzahl der freundlichen Tage von nur rund 30 Tagen im Hochgebirge auf 50 bis 70 Tagen in Tieflagen laufend zu, wobei das Klagenfurter Becken gegenüber dem Gailtal bevorzugt ist.

Um “Schönwetter” mithilfe der Bewölkung festzumachen, werden freundliche und heitere Tage definiert. Als freundlich gilt demnach ein Tag, an dem das Tagesmittel des Bedeckungsgrades fünf Zehntel nicht überschreitet.