KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere monatliche relative Luftfeuchtigkeit im Jänner

Einheit
%
Mittelwert: 76 %
Standardabweichung: 6 %
Minimum: 69 %
Maximum: 88 %

In der kalten Jahreszeit sinkt die schwerere kalte Luft in die Becken und Täler, wo sie unter die Kondensationstemperatur auskühlt. Die dadurch vielfach nebeligen Bedingungen heben das Jännermittel der relativen Luftfeuchtigkeit in den Niederungen Unterkärntens sowie im Drau- und Gailtal auf Werte von 79 bis 87 Prozent. In den höher gelegenen Tälern Oberkärntens sowie – in stärkerem Ausmaß – allgemein in Mittelgebirgslagen sinkt das Feuchtigkeitsmittel regional auf unter 70 Prozent, um erst im Hochgebirge wieder leicht zuzulegen.

Setzt man den tatsächlichen Wasserdampfgehalt von feuchter Luft in ein prozentuales Verhältnis zur physikalisch möglichen Höchstmenge erhält man die relative Luftfeuchtigkeit. Grundsätzlich kann kalte Luft weniger Luft mit sich führen als warme Luft.