KlimaAtlas Kärnten

Klimaperiode 1971-2000

mittlere jährliche Globalstrahlung

Einheit
kWh/m²
Mittelwert: 1040 kWh/m²
Standardabweichung: 169 kWh/m²
Minimum: 319 kWh/m²
Maximum: 1652 kWh/m²

Die vom Klimafaktor Bewölkung durchgelassene Sonnenstrahlung wird durch die Geländegegebenheiten stark abgewandelt. Auf die Ebenen, Talböden, Bergrücken und -grate Kärntens treffen über das Jahr aufsummiert etwa 1000 bis 1400 kWh/m² ein. Während jedoch südausgerichtete, stark geneigte Hänge Jahressummen von bis zu über 1600 kWh/m² verzeichnen, tendiert der Strahlungsgenuss nordausgerichteter Steilhänge ohne direktes Sonnenlicht im Extremfall gegen 300 kWh/m². Etwa 1050 kWh/m² beträgt das Flächenmittel der Globalstrahlung.

Die Globalstrahlung beschreibt die gesamte auf der Erdoberfläche eintreffende Sonnenstrahlung. Sie setzt sich aus der kurzwelligen direkten Sonnenstrahlung und der an Wolken und Luftteilchen gestreuten und reflektierten Himmelsstrahlung zusammen. Ihr Energieeintrag auf der real geneigten und orientierten Erdoberfläche ist dargestellt.